Neues Berlin - News

Ein Spielplatz voll Farbe und Fantasie

Im Innenhof der Suermondt- und Degnerstraße öffnete im Juli der lang ersehnte und neu gestaltete Spielplatz. Kaum waren die rot-weißen Absperrbänder am Öffnungstag abgenommen, stürmten die kleinen Entdecker die fantasievoll gestaltete Spielfläche mit Sandkasten und Holzhäuschen.

Die Künstlerin Peggy Teichert konnte ihren Ideen bei der Gestaltung freien Lauf lassen, NEUES BERLIN wollte den kreativen Prozess so wenig wie möglich beeinflussen und formulierte nur wenige Wünsche. Das Ergebnis überzeugt: zu sehen sind bunte Betonschnecken, farbig geschwungene Bögen, prächtige Glasmosaikflächen, ergänzt um windschiefe hölzerne Spielhütten, Sitz- und Balancierstrecken des Holzdesigners Lucas Fritsch auf einer umlaufenden flachen Mauer. Daraus rahmte Peggy Teichert, wie sie es nennt, eine „behütete Fantasiezone“, die Kinder mögen. Größere Passanten erinnerte die Gestaltung an die bunten Zuckerkringel vom Rummelplatz.

Um aus der Ausgangsfläche einen Spielplatz zu machen, war etwas Kreativität nötig. Die flache Mauer ließ sich nicht zurückbauen und größere Aufbauten waren wegen unzulässiger Fundamente tabu. Damit fielen Spielplatzklassiker wie Klettergerüst oder Schaukel weg. Denn nicht allzu tief unter dem Buddelsand gibt es noch eine Tiefgarage. Die Spielplatzgestalterin aber machte aus der Not eine Tugend und interpretierte die Gegebenheiten neu. Aus zwei Entwürfen hat sie mit viel Improvisation in drei Monaten eine Menge herausgeholt. „Corona“ störte lediglich durch zeitweilige Lieferengpässe für die Holzaufbauten. Und auch das Regenwetter brachte noch beim Antrocknen mitunter die Farbe ins Laufen und den Beton ins Rutschen. Nun aber ist alles gut. Inzwischen gehört der schöne neue Spielplatz zum
aufgefrischten Bild des Innenhofes.