Das neue Vorstandsteam stellt sich vor

Stefan Krause und Thomas Fleck bilden seit 1. Juli 2020 den neu aufgestellten Vorstand. Das aktuelle WIR-Magazin fragte Thomas Fleck nach seiner neuen Aufgabe und Stefan Krause nach den aktuellen Herausforderungen für NEUES BERLIN.

Das Gespräch im Überblick

  • Thomas Fleck neben Stefan Krause im Juli neu in den Vorstand bestellt
  • Vorläufige Doppelfunktion in Vorstand und Bestandsmanagement
  • Gemeinsame Verantwortung mit Zuständigkeiten ohne Schubladendenken
  • Digitalservice und kooperatives Miteinander bei NEUES BERLIN weiter ausbauen

Als Vorstand möchten wir Raum für Sinn und Freude geben, die Möglichkeit querzudenken, den Mut zu haben, auch mal anders zu handeln, um unseren Mitgliedern langfristig ein schönes Zuhause zu schaffen.

Thomas Fleck

Herr Fleck (TF), wie sehen Sie die neue Aufgabe?
Obwohl ich schon zwölf Jahre für NEUES BERLIN arbeite, bin ich gespannt. Das hängt mit der Gesamtverantwortung für über 6.700 Mitglieder zusammen, aber auch mit dem gewachsenen Gestaltungsspielraum, den mir die neue Aufgabe ermöglicht.

Herr Krause (SK), wie sieht Ihr gemeinsamer Führungsstil aus?
Wir sind gemeinsam der Überzeugung, dass unsere Vorstandsaufgabe darin besteht, den Nutzen für die Gemeinschaft der Mitglieder zu mehren. Wir sehen die Leitung als kollegiale, teamorientierte Aufgabe in gemeinsamer Verantwortung. Es wird durchaus Zuständigkeitsbereiche geben – Thomas für Digitalservice und Bestandsmanagement, ich für Technik und Finanzen –, die wir ohne Schubladendenken gestalten wollen.

Bleibt Ihre Doppelfunktion in Bestandsmanagement und Vorstand bestehen?
(TF) Wir gehen davon aus, dass die Neubesetzung in der Leitung des Bestandsmanagements bis zum Anfang des kommenden Jahres erfolgt.

Auf der Basis eines kooperativen Miteinanders wollen wir zeigen, dass man in einem starken Verbund auch für große Aufgaben besser aufgestellt ist, als im Spannungsfeld unterschiedlichster Einzelinteressen.

Stefan Krause

Wie gehen Sie mit den aktuellen Herausforderungen etwa durch Corona und dem Mietendeckel um?
(SK) Wir haben uns gut auf die veränderten Rahmenbedingungen eingestellt, wobei wir davon ausgehen, dass wir uns auch weiter, sowohl in der internen Zusammenarbeit wie im Kontakt mit unseren Mitgliedern, als auch den verändernden Gegebenheiten anpassen müssen. Der Mietendeckel wird auch bei uns nicht spurlos bleiben. Wir sehen dennoch alle Chancen, dass sich unsere Entwicklung weiterhin in stabilen Bahnen bewegt.

Wo sehen Sie die kommenden Herausforderungen?
(TF) Wir wollen noch professioneller werden und mehr auf Nachhaltigkeit achten. Dem dienen der Ausbau unseres Digitalservices, etwa durch unser neues Mitgliederportal Mein NB oder die verstärkte Nutzung von Solarstrom vom eigenen Dach in Kooperation mit den Berliner Stadtwerken.

(SK) Generell wollen wir bei NEUES BERLIN mit unserem Kurs des kooperativen Miteinanders zeigen, dass man in einer solidarischen Gemeinschaft auch für große Aufgaben besser aufgestellt ist, als im Hickhack unterschiedlichster Interessengruppen.